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Multiple Sklerose
Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems, bei der das Immunsystem die Myelinscheiden der Nervenfasern angreift. Dies führt zu einer gestörten Reizweiterleitung und vielfältigen neurologischen Symptomen. Die genaue Ursache der MS ist noch nicht vollständig geklärt; es wird jedoch angenommen, dass genetische Veranlagungen und Umweltfaktoren eine Rolle spielen.
Bereits in den 1950er-Jahren wurden Zusammenhänge zwischen Ernährung und MS-Inzidenz beobachtet. Studien zeigten, dass in Regionen mit hohem Fischkonsum, wie den Küstengebieten Norwegens, die MS-Häufigkeit deutlich geringer war als im Landesinneren, wo mehr Fleisch und Milchprodukte konsumiert wurden. Diese Beobachtungen führten zu der Hypothese, dass bestimmte Fettsäuren in der Ernährung einen Einfluss auf die Entwicklung und den Verlauf der MS haben könnten.